BeMüller's Homepage

Wer bin ich...


Ich bin Bernd Müller, inzwischen 52, verheiratet und habe zwei längst erwachsene Töchter...

Auf meiner Homepage möchte ich mich und meine Hobby's vorstellen. Ich habe vor an dieser Stelle auch einige praktische Tipps und Tricks im Bereich der PC-Technik zu verraten. Immer mal reinschauen. Die Inhalte werden, je nach vorhandener Zeit, aktualisiert. Ich hoffe euer Interesse zu finden und freue mich über eure Meinung.

Womit befasse ich mich?
Als ich bei einem Freund, das war 1987, das erste mal die Gelegenheit hatte auf einem C64 rumzuhacken stand für mich fest, dass musst du lernen. Ich kaufte mir Bücher, die ich beinahe auswendig lernte und fing an die Interna einfacher  Programme kennenzulernen. Ich bestellte mir bei ROBOTRON Riesa den Mikrorechnerbausatz Z1013. Immerhin mußte ich über ein Jahr auf das Gerät warten.

Die Zeit überbrückte ich durch ständiges Selbststudium einschlägiger Fachliteratur und ich begann auf verschiedensten, mir zur Verfügung stehenden Systemen etwas zu programmieren. Sogar auf einem BK010 russischer Herkunft. Immerhin bereits mit 16 Bit und grafischem Interface. Der hatte eine eigene Programmiersprache "Fokal", ähnlich wie BASIC. Eine große Hilfe war damals für mich, das ich die Möglichkeit erhielt bei TISORA in Großenhain an zwei Tagen der Woche bis ca. 21:00 Uhr im Computer-Kabinett selbständig zu lernen und zu programmieren. Ich suchte den Kontakt zum Computerclub im Jugendclub Stern, wo ich meine Erfahrungen austauschen konnte.

Als ich endlich meinen Z1013 hatte, mußte ich nur noch die Flachfolientastatur anlöten, einen Trafo beschaffen, das Ganze auf einer Grundplatte befestigen und dann konnte es losgehen. Das Gerät für 965,-- Mark hatte immerhin eine Taktfrequenz von 2 MHz und 16 kByte RAM ... Den Tini-BASIC-Interpreter, der normalerweise im HEX-Code eingegeben werden mußte, hatte ich schon auf Kassette gespeichert. So konnte ich sofort erste Programme ausprobieren. Leider hatte ich ein verbessertes Gerät, die zweite Generation, erhalten und damit liefen 30 % der Programme nicht, die es so gab. Das war schlimm. Ziemlich schnell wurde mir klar, dass bei den geringen Ressourcen die Programme im Maschinencode analysiert werden mussten. Programme zum Reassemblieren gab es zwar, aber die Reassembler und Assembler arbeiteten mit unterschiedlicher Mnemonik und benötigten selbst den schon knapp bemessenen Arbeitsspeicher. Ich fing also an die Programme im Hexcode zu analysieren um diese anschließend passend für beide Rechnertypen zu machen. Dabei hab ich einfach den Hexcode seitenweise als Dump auf den Bildschirm gebracht, gelesen und geändert. Das war harte Arbeit, Gehirnjogging pur! Immer wenn man dachte jetzt hab ich's, lief etwas schief, und was war da noch, speichern auf Kassette...? Das dauert zu lange, erst mal ausprobieren, in der Hoffnung es funktioniert. Tja, dabei hab' ich gelernt, dass es beim nächsten Versuch höchstens in halber Zeit geschafft ist ...

Dieses Hobby hab ich zu meinem Beruf gemacht und sehe hier meine Berufung. Die Fertigkeiten im Umgang mit der Computer-Technik habe ich mir weitestgehend autodidaktisch angeeignet und auch zu etwas gebracht. Meinen IT-Meisterabschluss hab ich 2000, ohne Schule, gemacht und war einer der Besten Meister des Jahres. Weil mir das nicht genug war, habe ich 2011 mein Diplom als Diplomingenieur Informationstechnik (FH) an der HS Mittweida, nach nur 2-jährigem berufsbegleitendem Studium, erfolgreich verteidigt.

Viele Jahre war ich als Lehrkraft auf der ganzen Breite der EDV-Technik bei der Handwerkskammer Dresden tätig. Dort befasste ich mich mit Betriebssystemen, Standardanwendungen, der Hardware und Netzwerken. Eines meiner Lieblingsthemen war die praktische Tätigkeit mit der PC-Technik, Textverarbeitung, Videoschnitt und Authoring aber auch Tabellenkalkulation, Datenbanken, Programmierung, Internet...

Heute befasse ich mich mit der Aus- und Fortbildung im Bereich Cybercrime, insbesondere im Bereich Internet und Computerforensik. Sehr intensiv nutze ich Linux und vermittle auch hier die Besonderheiten im Umgang und den Nutzungsmöglichkeiten.